* 8 *

8. Der Chemiekasten

 

Larry

Als Jenna die Palastauffahrt hinunterging, dachte sie an das Gespräch, das sie gestern Abend hier mit Septimus geführt hatte. Die Erinnerung daran machte sie immer noch traurig, aber nun, da sie die Königinnenregeln in der Tasche hatte, kam auch Verärgerung hinzu. Septimus hatte sie wie ein lästiges Kind behandelt. Und was tat sie? Sie lief ihm schon wieder nach und war drauf und dran, ihm Gelegenheit zu geben, ihr erneut eine Abfuhr zu erteilen. Konnte sie nicht ohne ihn herausfinden, was auf dem Dachboden des Palastes vor sich ging? Schließlich war er nicht der Einzige, der von solchen Dingen etwas verstand – sie kannte da jemanden ganz in der Nähe, der ihr sogar mit Freuden helfen würde.

Ein paar Minuten später stand sie vor Larrys Übersetzungsladen für tote Sprachen. Sie holte tief Luft und bereitete sich darauf vor, hineinzugehen. Sie mochte Larry nicht, und er mochte sie nicht, das war offensichtlich. Aber sie nahm das nicht persönlich, denn soweit sie es beurteilen konnte, mochte Larry niemanden. Umso befremdlicher fand sie es, dass Beetle bei ihm eine Stelle als Übersetzungsschreiber angenommen hatte und obendrein auch noch bei ihm wohnte, seit seine Mutter nach Port gezogen war.

Sie wappnete sich gegen die bissigen Bemerkungen, die ihr Erscheinen stets hervorrief, stemmte sich mit der Schulter gegen die Ladentür und drückte die Klinke herunter (die Tür war eingerostet und schon immer schwer zu öffnen, denn Larry wollte in seinem Laden nur Leute haben, die es mit ihrem Besuch auch ernst meinten). Die Tür flog mit ungewohnter Leichtigkeit auf, Jenna taumelte quer durch den Laden und prallte gegen einen Stapel Handschriften, auf dem eine große, kostbar aussehende Vase stand, die bedenklich ins Wanken geriet.

Unter Larrys heiserem Kichern, das von der Galerie herabdrang, vollführte Beetle einen imposanten Hechtsprung und fing die Vase auf, kurz bevor sie auf dem Boden zerschellen konnte.

Er half Jenna auf. »He, alles in Ordnung?«, fragte er.

Jenna nickte atemlos.

Beetle nahm sie am Arm, führte sie durch den Laden zur Bibliothek im hinteren Teil und sagte dabei laut: »Ich habe Ihre Übersetzungen fertig, Prinzessin Jenna. Möchten Sie einen Blick darauf werfen?«

Kaum waren sie außer Larrys Hörweite, fügte er hinzu: »Tut mir wirklich sehr leid, die Sache mit der Tür. Ich konnte dich nicht mehr rechtzeitig warnen. Larry hat sie gestern Nachmittag geölt und die Vase auf den Handschriftenstapel gestellt. Seitdem sitzt er da oben auf der Galerie und wartet darauf, dass genau das geschieht, was dir eben passiert ist. Von drei Besuchern hat er schon Schadenersatz verlangt, weil sie die Vase zerbrochen haben, und sie haben bezahlt.«

»Drei?«

»Ja. Er klebt die Scherben jedes Mal wieder zusammen.«

Jenna schüttelte verwundert den Kopf. »Ich verstehe wirklich nicht, warum du hier arbeitest, Beetle, und sogar hier wohnst. Wo dir Marcia doch einen Posten im Zaubererturm angeboten hat.«

Beetle zuckte mit den Schultern. »Ich liebe alte Handschriften und ihre eigentümlichen Sprachen. Und ich lerne hier allerhand dazu. Du würdest staunen, was die Leute alles anschleppen. Außerdem bin ich nicht magisch veranlagt. Im Zaubererturm würde ich verrückt werden.«

Jenna nickte. Der Zaubererturm würde sie ebenfalls verrückt machen. Aber bei Larry zu arbeiten auch.

Als könnte Beetle ihre Gedanken lesen, sagte er: »Weißt du, wenn man unter Jillie Djinn gearbeitet hat, ist es bei Larry gar nicht so übel. Und ich wohne gern in der Zaubererallee. Das macht Spaß. Hast du Lust auf einen Becher Fruchtblubber?«

Jenna lächelte. »Hast du einen mit Schokolade?«

Beetle sah sie geknickt an. »Nein, tut mir leid. Die gibt es nur mit Fruchtgeschmack.«

Jenna zog ihren heiß geliebten Schokoladen-Charm aus der Tasche. »Wir könnten es damit probieren.«

»Gut«, sagte Beetle etwas skeptisch und rief dann laut: »Larry! Ich mache eine Pause.«

Jenna vernahm ein barsches »Zehn Minuten und nicht länger« von der Galerie und folgte Beetle in eine kleine, unglaublich schmutzige Küche direkt hinter dem Laden.

»Alles Gute zum Geburtstag«, sagte Beetle und wurde etwas verlegen. »Ich ... ich habe etwas für dich, aber ich habe es noch nicht eingepackt. Ich habe nicht damit gerechnet, dich vor heute Abend zu sehen.«

Auch Jenna blickte verlegen. »Du liebe Zeit. Deswegen bin ich nicht gekommen. Ich habe nichts erwartet.«

»Ach, und entschuldige die Unordnung hier«, sagte Beetle, der die Küche plötzlich mit Jennas Augen sah. »Larry wird fuchsteufelswild, wenn ich hier sauber mache. Er sagt, Moder sei gesund.«

»Glibber auch?«, fragte Jenna und beäugte eine Tüte Karotten, die auf dem Fußboden in einer glitschigen Brühe lag.

Beetle schämte sich. »Lass uns ins Sandwich-Zauberland gehen«, schlug er vor. »Ich habe noch Überstunden gut.«

Zehn Minuten später – nachdem Jenna Beetle von einer neuen und eindrucksvollen Seite kennengelernt hatte, nämlich als er Larry zurief, er mache seine Mittagspause jetzt, und zwar eine komplette Stunde –, saßen die beiden an einem kleinen Fenstertisch in dem neu eröffneten Cafe im Obergeschoss des Sandwich-Zauberlands. Sie gaben ein schönes Paar ab. Beetle trug seine blaue, mit Goldtressen geschmückte Admiralsjacke, und sein volles schwarzes Haar zeigte sich ausnahmsweise einmal nicht von seiner störrischen Seite. Jennas goldenes Diadem schimmerte leicht im Schein der Kerze, die in einer Wachspfütze auf dem Tisch stand. Sie hatte noch ihren roten pelzbesetzten Mantel an, weil sie von der Kälte draußen ganz durchgefroren war, und schaute sich in dem farbenfroh gestrichenen Raum mit seinen beschlagenen Fenstern um. Erleichtert nahm sie zur Kenntnis, dass niemand sie anstarrte (die Mitglieder des Kollektivs Sandwich-Zauberland hielten nichts von einer Rangordnung unter Menschen und verhielten sich entsprechend). Sie kam sich vor wie ein ganz normaler Mensch – beinahe wie eine normale erwachsene Frau, die essen ging. Und noch besser war, dass sich ihre prickelnde Geburtstagsfreude wieder eingestellt hatte.

»Was möchtest du essen?«, fragte Beetle und reichte ihr die Karte, die voll war mit lustigen Sprüchen und bunten Zeichnungen von Sandwichs, aber keinen Hinweis darauf lieferte, womit die Sandwichs belegt waren.

Jenna entschied sich für einen hohen dreieckigen Sandwich-Stapel mit Namen »Köstlicher Turm«, Beetle für ein großes, würfelförmiges Sandwich, das »Chemiekasten« hieß. Er nahm die Karte, ging zur Theke und bestellte (im Sandwich-Zauberland hielt man auch nichts von der Versklavung von Bedienungspersonal, was nebenbei auch Lohnkosten sparen half). Beetle kam mit zwei Zauberblubber-Spezial zurück, die von allen Getränken, die auf der Karte standen, Fruchtblubber noch am nächsten kamen. Mit schwungvoller Geste stellte er ein grün-rosa Gebräu vor Jenna hin.

»Pfefferminz-Erdbeer«, sagte er. »Ganz neu.«

»Danke«, erwiderte Jenna, die auf einmal ein wenig schüchtern war. Mit Beetle auszugehen war etwas völlig anderes, als mit ihm ganz einfach so zusammen zu sein, woran sie sich gewöhnt hatte. Und offenbar ging es Beetle ebenso, denn in den folgenden Minuten sahen beide angestrengt aus dem Fenster, obwohl es draußen gar nichts zu sehen gab, bis auf eine winterliche Zaubererallee und ein paar Leute, die mit Schachteln voller Kerzen für die Festbeleuchtung der Burg in der Längsten Nacht vorbeihasteten.

Schließlich brach Jenna das Schweigen. »Eigentlich wollte ich dich um etwas bitten«, sagte sie.

»Tatsächlich?« Beetle wirkte erfreut.

»Ja. Gestern Abend habe ich Sep gefragt, aber er will es nicht tun.«

Beetles Freude erhielt einen Dämpfer. Jenna bemerkte es nicht und fuhr fort: »Sep ist zurzeit ziemlich komisch, findest du nicht? Ich habe ihn schon ein paarmal darum gebeten, aber er sucht immer Ausflüchte.«

Jetzt war Beetles Freude vollends verflogen. Er war es leid, immer den Lückenbüßer für Septimus zu spielen. Tatsächlich war das einer der Gründe, warum er Marcias Angebot, im Zaubererturm zu arbeiten, ausgeschlagen hatte.

»Köstlicher Turm! Chemiekasten!«, rief es von der Theke herüber.

Beetle stand auf, um die Sandwichs zu holen, und ließ Jenna in dem unbestimmten Gefühl zurück, etwas Falsches gesagt zu haben. Er kam mit einem schwankenden Stapel von Dreiecken und einem riesigen Würfel wieder.

»Mensch!«, sagte Jenna. »Danke.« Sie nahm vorsichtig das oberste Dreieck und biss hinein. Es enthielt eine leckere Füllung aus Gurke und gehacktem Räucherfisch mit der berühmten Zauberland-Sandwich-Soße als besonderem Pfiff.

Beetle betrachtete bestürzt seinen Riesenwürfel. Es handelte sich um einen festen Klumpen Brot, bestehend aus einem halben Laib, in den neun Löcher gebohrt waren. Die Löcher waren mit verschiedenfarbigen Marmeladen und Soßen gefüllt, und aus dem mittleren stieg kräuselnd eine kleine Rauchfahne auf. Beetle wusste sofort, dass er einen Fehler begangen hatte. Er wusste einfach, dass ihm beim ersten Bissen die bunte Pampe übers Gesicht laufen und auf den Tisch tropfen würde und dass er aussehen würde wie ein kleiner Junge. Warum hatte er nicht etwas Einfaches bestellt?

Er nahm das Messer und begann, in den Würfel zu sägen. Die bunte Pampe lief quer über den Teller und sammelte sich zu einer klebrigen regenbogenfarbenen Pfütze. Beetle errötete. Das Sandwich war eine einzige Katastrophe.

»Äh ... und worum wolltest du Septimus bitten?«, fragte er, um von dem Unfall auf seinem Teller abzulenken.

»Im Palast ist irgendetwas im Gang«, antwortete Jenna. »Oben auf dem Dachboden. Niemand darf dort hinauf seit der Sache mit Dad und der versiegelten Dachkammer. Nicht einmal ich gehe hinauf. Aber wenn ich in meinem Zimmer bin, höre ich manchmal Getrappel über mir.«

»Wahrscheinlich Ratten«, befand Beetle und starrte düster auf seinen »Chemiekasten«. »Am Fluss gibt es ziemlich große.«

»Es sind Menschen«, flüsterte Jenna.

»Es könnten auch Geister sein«, gab Beetle zu bedenken. »Getrappel gehört zu den ersten Geräuschen, die Geister hervorrufen können. Und Geister habt ihr ja jede Menge im Palast.«

Jenna schüttelte den Kopf. Dasselbe hatten auch Silas und Sarah gesagt. »Aber irgendjemand benutzt die Treppe, Beetle – in der Mitte der Stufen liegt kein bisschen Staub mehr. Zuerst dachte ich, es wäre Mom. Sie wandert nachts manchmal herum, wenn sie nicht schlafen kann. Aber ich habe sie gefragt, und sie sagt, dass sie schon eine Ewigkeit nicht mehr da oben war. Und so bin ich gestern hinaufgegangen und habe nachgesehen.«

Beetle schaute von der Schweinerei auf seinem Teller auf. »Und? Hast du was entdeckt?«

Jenna erzählte ihm, was am Abend zuvor geschehen war, und als sie geendet hatte, machte er ein betroffenes Gesicht.

»Eine böse Sache«, sagte er. »Hört sich fast so an, als hättet ihr einen Befall.«

»Einen Befall?«, fragte Jenna verdutzt. »Mit Kakerlaken oder so etwas?«

»Nein, so eine Art von Befall meine ich nicht. Im Manuskriptorium haben wir es eben so genannt. Könnte sein, dass Zauberer einen anderen Namen dafür haben.«

»Wofür?« Jenna flüsterte jetzt.

Beetle senkte ebenfalls die Stimme – es war nicht ratsam, in der Öffentlichkeit von den Dunkelkräften zu sprechen. »Dafür, wenn eine böse, dunkle Macht in das Haus von jemandem eindringt. Tatsächlich klingt das für mich ganz so, als ob da jemand ...«, er blickte sich um, um sicherzugehen, dass keiner lauschte, »... ein Dunkelfeld errichtet.«

Jenna erschauderte. Das gefiel ihr überhaupt nicht.

»Was ist ein Dunkelfeld?«, flüsterte sie.

»Das ist eine Art nebliges Kraftfeld des Bösen. Es kann sehr mächtig werden, wenn man es nicht loswird. Es wächst, indem es Menschen Kraft entzieht, und es lockt sie an, indem es ihnen die Erfüllung all ihrer Sehnsüchte verspricht.«

»Du meinst, da oben auf dem Dachboden könnte wirklich etwas Böses sein?«, fragte Jenna erschrocken. Bis jetzt hatte sie es nicht glauben wollen.

Nach Jennas Schilderung hielt es Beetle für sehr wahrscheinlich. »Ja. Ich finde, du solltest Marcia holen, damit sie sich das ansieht.«

»Aber wenn ich Marcia heute in den Palast bitte, bekommt meine Mutter einen Anfall.« Jenna überlegte einen Augenblick. »Vorher würde ich gern wissen, wie du die Sache siehst, Beetle. Wenn du sagst, dass da oben ein ...«, auch sie sah sich um, »... na du weißt schon was ist, dann gehe ich auf der Stelle zu Marcia. Versprochen.«

Beetle konnte nicht ablehnen. »Also gut«, sagte er.

»Oh, danke!« Jenna lächelte.

Beetle zog seine geliebte Uhr heraus. »Ich schätze, ich komme so gegen ... mal überlegen ... gegen halb vier. Dann bleibt mir noch Zeit, einen Sicherheits-Charm aus der Zaubermittelabteilung im Zaubererturm zu holen. Bis dahin wird es noch hell sein. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man solchen Dingen nicht zu nahe kommen.«

In diesem Augenblick fiel Jenna ein, dass Beetle beim letzten Mal, als er ihr half, seine Stelle verloren hatte. »Aber was ist mir Larry? Musst du denn nicht arbeiten?«

Beetle grinste. »Keine Sorge. Das kläre ich mit ihm. Ich habe noch viele Überstunden abzufeiern. Und Larry ist ganz in Ordnung, solange man keine Heimlichkeiten vor ihm hat. Er ist ganz anders als Jillie Djinn, also mach dir deswegen keinen Kopf. Um halb vier am Palasttor?«

»Danke, Beetle. Danke.« Jenna betrachtete die klebrige Pampe auf Beetles Teller, die jetzt auch noch beängstigend zu zischen begann. Sie schob ihren Sandwich-Stapel in die Mitte des Tischs. »Teilen wir«, sagte sie. »Das schaffe ich unmöglich allein.«

Septimus Heap 06 - Darke
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